19
Mrz
10

Ein weiterer Schritt nach unten

Es war im Mai 2007. Sie galt als eines von zehn neuen Topmodels in New Yorker Modebranche. Neben Coco Rocha, Raquel Zimmermann und Doutzen Kroes schmückte Agyness Deyn das Ausklapp-Cover der amerikanischen Vogue. Bekanntermaßen vergleichbar mit einem Ritterschlag. Mit ihrem androgynen Auftreten setzte sie neue Trends. Ihre platinblonde Kurzhaarfrisur wurde zum neuen Trend.

Mit steigender Popularität stiegen ebenso Prestige und die Gagen. Ob Karl Lagerfeld, John Galliano, Oscar de la Renta, Burberry oder Zac Posen – sie wollten und hatten sie alle. Ebenso legendär ihre Werbung für Jean Paul Gaultiers Parfum Madame, in der sie ihren einmaligen Look zelebrierte.

Doch diese Zeiten scheinen vorbei. Auf großen Schauen fand man sie zuletzt Anfang 2009. Auf einer Charity-Modenschau für die Opfer von Haiti fiel sie gleich zwei Mal – sie nahm’s mit Humor. Statt künstlerisch gelungener Werbespots für Gaultier findet man sie auf zweitklassigen Motiven für ein Parfum von Anna Sui. Zu guter Letzt folgt das, was kommen muss: eine eigene Modekollektion. Für Barneys Japan entwirft sie T-Shirts, Sweatshirts und Kleider. Der Hacken: Selbst die Basics bei H&M haben mehr Pepp. Noch tragischer sind wohl die mehr als offensichtlichen Parallelen zu US-Designer Rick Owens.

Urteilen kann über Deyns Kollektion wohl jeder selbst. Erinnern wir uns lieber an ihre Glanzzeiten …

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